sPecial beTTen & beTTsysTeMe erholt ausgeschlafen? Das Schlafen ist ein regenerativer Prozess, welcher für das Ausruhen und Kraftschöpfen notwendig ist. Allerdings ist das Wohlbefinden nicht nur von der Dauer, sondern auch der Qualität des Schlafes abhängig. Text: Jürgen Fragner Das Design- prämierte „Guten Morgen“-Bett von Willl etwa ein Drittel seines Lebens verschläft der Mensch, wobei in diesen Stunden die Suche nach Bequemlichkeit, Wärme und Geborgenheit eine große Rolle spielt. Das Bett ist als selbstständiges Möbel seit dem zweiten Jahrtausend vor Christus in Ägypten und im Vorderen Orient nachweisbar. Seit dieser Zeit durchlebte das Bauteil einen vielfachen gestalterischen Wandel, wobei erst im 18. Jahrhundert die Trennung von Schlafstätte und Sofa erfolgte. Mit der darauffol Lamellenrost Ladina 56 Tischler Journal 01/02 2012 genden Industrialisierung wurde das Bett zum erschwinglichen Massenmöbel, mittlerweile sind die Ergonomie und der Schlafkomfort in den Mittelpunkt gerückt. Die Konstruktion des Bettgestells hat ihre » erst im achtzehnten Jahrhundert erfolgte die Trennung von schlafstätte und sofa. « Wurzeln im Truhenbau und somit eine tiefe Verbundenheit mit dem Werkstoff Holz. Die Materialauswahl ist seit jeher eine Frage des Geschmacks, wobei sich in einer von der Joanneum Research im Jahr 2002 durchgeführten Studie die Zirbe als besonderes geeignetes Holz anbietet. Im Rahmen der Studie wurde festgestellt, dass sich im Vergleich mit einem Holzdekorzimmer eine deutlich bessere Schlafqualität mit einer reduzierten Herzfrequenz einstellt und dabei auch keine Wetterfühligkeit auftritt. Bei einer Nachfolge messung vom gleichen Institut mit ähnlicher Fragestellung, nur unter Verwendung von Fichte, unterschieden sich die Resultate jedoch nicht wesentlich von denen der Zirbenholzstudie. Weitere Untersuchungen bestätigen zumindest die antibakterielle und schädlingshemmende Wirkung der Zirbe durch den Inhaltsstoff Pinosylvin. liegeeigenschafTen Der gewünschte Erholungseffekt tritt nur dann ein, wenn der Körper gut abgestützt wird. Von der Matratze wird dabei in der Rückenlage die DoppelSForm der Wirbelsäule nachgebildet. Dies stellt für viele Modelle kein Problem dar, wesentlich schwieriger ist dies jedoch bei Seitenlage mit einer waagrecht gehaltenen Wirbelsäule. Dazu haben Becken und Schultern tief genug einzusinken, ohne jedoch die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Genauso wird durch ein zu tiefes Abtauchen ein schnelles Schwitzen gefördert, unterschiedliche Liegezonen können das jedoch unterbinden. Diese meist sieben Fotos: Will, Rosenkranz, ADA, Neulinger, Hüsler
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