EEE Strom aus Holz hat Güssing den Beinamen „Energiemekka“ eingebracht. Das Technologiezentrum ist zu einem Wahrzeichen der burgenländischen Gemeinde geworden. Zu den Dienstleistungen zählen Energiemanagement und -beratung, Weiter- bildung sowie Forschung und Entwicklung. Projektbeispiel Biomassekraftwerk Güssing: Programm: Ziel 1 Burgenland Gesamtkosten: 10,9 Mio. Euro EU-Kofinanzierung: 3,6 Mio. Euro Nationale öffentliche Mittel: 3,2 Mio. Euro Durchführungszeitraum: 2000–2003 Biotechnologie in Skandinavien 1991 beschlossen die schwedische und die dänische Regierung, eine Verbindung über der Meerenge Øresund zu schaffen. Heute umfasst die Region Øresund den Großraum Kopenhagen und die Region Scania in Südschweden. Eine Kooperation zwischen der Industrie, Unternehmen und dem öffentlichen Sektor gab den Startschuss für die Wissenschaftsregion Øresund (ØSR). Das Cluster hat sich mittlerweile im Bereich Biotechnologie/Medizin etabliert. Mit mehr als 300 größeren Pharmaunternehmen umfasst die Region, die unter dem Namen „Medicon Valley“ Pharmaforschung auf engstem Raum: In der dänischschwedischen Grenzregion Medicon Valley haben sich mittlerweile über 300 Pharmafirmen angesiedelt. bekannt ist, eine europaweit unerreichte Konzentration und ist mittlerweile Weltmarktführer in den Bereichen Diabetes, Entzündung/Immunologie, Neurowissenschaften und Krebs. 1997 entstand überdies die Medicon Valley Academy, gefolgt von der Øresund University. Programm: Interreg IIA Gesamtkosten: 3,95 Mio. Euro Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE): 1,98 Mio. Euro Durchführungszeitraum: 2002–2005 Grenzüberschreitende Straßen- und Eisenbahnbrücke Im Vorfeld des EU-Beitritts von Rumänien und Bulgarien wurde 2007 mit der Errichtung der kombinierten Straßen- und Eisenbahnbrücke zwischen Vidin (BG) und Calafat (RO) über die Donau begonnen. Kofinanziert wurde das Projekt aus dem „Instrument for Structural Policies for Pre-Accession“ (ISPA) und dem Kohäsionsfonds. Die Gesamtlänge der Straße beträgt 1.440 Meter, jene der Schienenverbindung 2.480 Meter. Das grenzüberschreitende Projekt sollte wirtschaftliches Photos.com G L O S S A R Schwerpunkt Regionaler Raum EFRE: Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung verfolgt das Ziel, die Entwicklungsunterschiede zwischen den unterschiedlichen Regionen in Europa auszugleichen. In der aktuellen Förderperiode 2007 bis 201 kommt der EFRE im Rahmen von drei Zielen zum Einsatz: 1. Ziel „Konvergenz“, 2. regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung, . Europäische territoriale Zusammenarbeit. Interreg: Eine Gemeinschaftsinitiative des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Ziel ist die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den EU-Regionen und Nachbarregionen in EU-Nachbarstaaten. EAGFL: Der Europäische Ausrichtungs- und Garantiefonds für Landwirtschaft war bis zum Ende des Jahres 2006 ein Fonds zur Finanzierung der gemeinsamen Agrarpolitik. Er war neben dem EFRE, dem ESF und dem Finanzinstrument für die Ausrichtung der Fischerei einer der sogenannten Strukturfonds. LEADER +: Ein Pilotprogramm für innovative Strategien in der ländlichen Entwicklung in der Förderperiode 2000 bis 2006. Wachstum und grenzüberschreitende Zusammenarbeit fördern und Reisen im Fernverkehr erleichtern. Gesamtkosten: 234 Mio. Euro ISPA und Kohäsionsfonds: 70 Mio. Euro Durchführungszeitraum: 2007–2010 Technologietransfer in den West Midlands Das Projekt „EnviroINNOVATE“ forciert die Vernetzung von Forschungseinrichtungen mit klein- und mittelständischen Unternehmen im Umweltsektor in den britischen West Midlands. Ziel ist die Entwicklung langfristiger Kooperationen von akademischen Einrichtungen und KMU. Beteiligt waren sieben Universitäten und etliche regionale KMU, unterstützt durch eine Umweltagentur und Akteure aus dem privaten Sektor. Zu den Inhalten der Zusammenarbeit gehören u.a. die Entwicklung von Technologien zur Abfallentsorgung, zur Kontrolle der Luft- und Wasserverschmutzung sowie von Messtechniken, Software und Kontrollsystemen für den Umwelttechnologiemarkt. Gesamtkosten: rund 1 Mio. Euro Mai 10 21
Sie befinden sich auf der Textversion einer Flash-Seite.
Um die Seite in ihrem vollem Umfang betrachten zu können, benötigen Sie den Flash Player ab Version 8, sowie aktiviertes Javascript.
Sie können jederzeit versuchen, diese Abfrage zu überspringen und das Magazin trotzdem aufzurufen, indem Sie hier klicken!